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Brandenburg vernetzt

Ursprung / Hintergrund

„Les Montmartrois „ – Brücke zwischen Berlin und Paris …..

 

schon in der 20er Jahren gab es dieses Zusammenspiel: Theater, Cabaret, Musik, Bilder, Tanz und Improvisation. Josephine Baker, Franz Hessel, Anita Berber, Harry Graf Kessler, Lou Albert-Lasard und Rilke – nur einige Namen.

 

"Les Montmartrois de Berlin " ein Geheimtipp der Szene, nimmt diese Tradition auf, zwischen spontanimprovisierten "Events" treffen kreative Künstler mit viel Begeisterung auf ein interessiertes, engagiertes Publikum. Es ergeben sich immer wieder weiterführende Kontakte, öffnen sich Bühnen.

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„Les Montmartrois de Berlin“ will vor allem eines: Gleichgesinnte in einer Welt zusammenbringen, die schnell geworden ist. Eine Welt, die kalt agieren und dennoch heißlaufen kann wie ein überforderter Motor und manch einen atemlos zurücklässt.

 

Ein Beitritt zur Gruppe erfordert den Nachweis des künstlerischen Schaffens. Doch fragt man nach, so wird schnell klar, dass dies nur eine Richtschnur ist. Denn Kunst bedingt die Toleranz einer großen Freiheit, und „Freiheit ist Gefühlssache“, wie Ulrich Häusler einmal sagte.

Unabdingbar hingegen ist ein in Berlin gesetzter Lebensmittelpunkt. Denn nur so wird „Les Montmartrois de Berlin“ von der Vision eines Herzens zu einem tatsächlich pulsierenden Herzschlag: Künstler vernetzen, Gemeinschaft schaffen und sich dabei doch nicht von der Welt abwenden, sondern sich im Trend ihrer Zeit organisieren und sich kurz darauf in die Augen blicken. Denn über Facebook organisieren sich die Mitglieder von „Les Montmartrois de Berlin“ – und in ihrer Kunst treffen sie sich. Bei einem Glas Wein, einer tragenden Note oder einer klagenden Performance. Damit die Welt vielfarbig wie ein Bild bleibt. Und tanzbar.

 

Eine Gemeinschaft ohne Künstler ist wie Essen ohne Geschmack.

Ismail Çoban......

....und ein Künstler ohne Gemeinschaft ist wie ein einsames Mahl.“ So und auf viele andere Arten könnte man das Zitat von Ismail Çoban ergänzen, doch immer bliebe das Ergebnis das gleiche: Für Künstler wird es deutlich leichter, sich auf einem überfüllten Markt zu etablieren und dort zu überleben, wenn sie ihre Erfahrungen miteinander teilen und zusammenstehen.

 

Die Entwicklung dieses Austausches zu fördern, ist eines der erklärten Ziele von „Les Montmartrois de Berlin“. Oberstes Credo ist dabei die Nicht-Kommerzialität.

 

Man diskutiert aktuelle Probleme der Kunstszene, sucht gemeinsam nach Lösungen, hilft sich mit Tipps und eigenen Erfahrungswerten oder unterstützt einander ganz pragmatisch: Der eine braucht eine Unterkunft während eines Castings in einer anderen Stadt, der andere sucht einen bestimmten Kontakt oder einen begleitenden Künstler für einen Auftritt und wieder ein anderer braucht einfach nur Feedback zu einer Idee, die noch nicht richtig zünden will. Es ist ein Geben und Nehmen, und bereits die kurze Zeitspanne seit Gründung der Berliner Gruppe zeigt, dass der familiäre Ansatz dieser Gruppe diesen Leitgedanken trägt. Aus der einen großen Vision erwachsen täglich viele kleine.

 

Der "Kutlurbahnhof" soll genau nach diesem Konzept leben! Alle Künstler werden automatisch der Gruppe in Berlin angegliedert.